Mit einer Hand klatschen (13.Tag)

Schon mal mit nur einer Hand geklatscht? Mit einem Mundwinkel gelacht? Schon mal mit nur einem Fuß gegangen und mit dem anderen stehengeblieben? Schon mal eine Person gleichzeitig geliebt und gehasst? Heute steht im Buch zu "Leben mit Vision" eine interessante Frage zum Nachdenken.

Was macht Gott mehr Freude, meine öffentliche Anbetung oder meine private Anbetung? (Buch S.104)

Was würdest du sagen? Ich habe mir so überlegt, dass es vermutlich beides ist. Wenn Anbetung eine Frage der Beziehung (Freundschaft mit Gott) ist, dann ist es auch egal, ob gerade Menschen um mich sind, oder nicht.

Gott freut sich über mein Gebet in der Öffentlichkeit nicht mehr als über mein Gebet in der Kammer. Allerdings glaube ich, dass Gott sich über eine öffentlich Anbetung vielleicht doch mehr freut, wenn sie genauso von Herzen und echt ist, wie meine Anbetung Gottes, wenn ich alleine bin.

In der Öffentlichkeit halten wir uns alle doch irgendwie zurück. Da singen wir Lieder, sprechen Gebete und sagen Amen, ohne das sie aus unserem Herzen kommen. Ja viele haben Angst öffentlich Gott zu loben und anzubeten, weil sie sich "nicht vollkommen genug" fühlen. Aber

"Wir können Gott anbeten, ohne perfekt zu sein, aber wir können ihn nicht anbeten, ohne echt zu sein. (Buch S.99)

Mit der angezogenen Handbremse Gott in der Öffentlichkeit anbeten und nur wiederwillig meine Verbundenheit mit ihm ausdrücken ist irgendwie genau so wie am Anfang beschrieben. Wir klatschen Gott Applaus, aber nur mit einer Hand. Dabei möchte Gott mich ganz!

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