Eine Frage der Perspektive (5.Tag)
02. Februar 2006
So! Habe es gerade noch geschafft. Fast hätte ich das Lesen heute vergessen. Hatte irgendwie immer andere Dinge im Kopf. Na und da passt ja irgendwie der Text von heute aus "Leben mit Vision" hinein!
Die Überschrift lautet "Sieh das Leben aus Gottes Perspektive". OK, dann versuch ich das mal. Wie ist Gottes Sicht der Dinge in meinem Leben? Nun vermutlich wäre ihm die Suche nach einem Eventkalender für meine Homepage nicht so wichtig, wie mir in den letzten Tagen. Auch Briefe schreiben, Filme schauen, Zeitung lesen usw. sind dann eigentlich unwichtig, denke ich. Insgesamt glaub ich, dass Gott vieles in meinem Leben als unwichtig einstufen würde, worauf ich viel Zeit ver(sch)wende.
Nur was ist Gott dann wichtig wenn er in meinem Leben schaut? Anscheinend meine Aufmerksamkeit, denn sonst hätte er sicherlich nicht Jesus geschickt und würde auch sonst nicht so viel Zeit darauf verwenden, mich auf ihn aufmerksam zu machen. Ja, wenn er wirklich an mir interessiert ist, dann wird ihm das sicherlich wichtig sein, Zeit mit mir zu verbringen.
Ich denke darin lagen auch die Bewahrungsprobe der letzten Wochen: Wofür investiere ich Zeit? Tja hab da leider oft versagt. Und besonders glücklich bin ich bei meinem Zeitinvestment (an Gott vorbei) auch nicht geworden; eher unzufrieden, unausgeglichen und angespannt. Wie schreibt Rick Warren:
Gott stellt immer den Charakter, den Glauben, den Gehorsam, die Liebe, die Integrität und Loyalität seines Volkes [und mich als Einzelperson!] auf die Probe. (Buch, S.42)
Das Leben ist wirklich eine Bewährungsprobe und bei allen Herausforderungen, die ich gerade in der Zukunft sehe (Jugendabend, Predigten, Freizeiten, Familie, etc.) finde ich es sehr beruhigend, dass Gott an mir interessiert ist und mich liebt. Und vor allem, dass ich immer die Chance habe auch in der Probe zu bestehen! Also Peter, die Zeit besser einteilen und nutzen!
Beim "Nutzen" komme ich dann ja auch gleich zur 2.Frage des Tages: "Was hat Gott mir an Gaben und Talenten anvertraut?" Wenn ich es mir recht überlege, was hat er mir nicht anvertraut? Letztlich werde ich doch nackt aus dieser Welt gehen, d.h. nichts gehört mir wirklich, sondern nur für begrenzte Zeit. Aber die größten Geschenke sind vielleicht: meine Zeit, meine Bildung und mein Luxus (im Vergleich zu einem Großteil der Welt), meine Geduld und Redefähigkeit, Mhm ... Ich hör hier mal auf. Werde über diesen Punkt noch weiter nachdenken müssen.
Aber eigentlich ist das eh schon ganz schön viel, was er mir zur Verfügung gestellt hat. Man (ICH) muss es nur gescheit nutzen!
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Schlagworte
Artikel Archiv
- â–º 2011 (2)
- â–º 2010 (2)
- â–º 2009 (27)
- â–º 2008 (21)
- â–º 2007 (6)
- â–º 2006 (64)
- â–º 2005 (5)


