Leibschmerzen – Gemeindefrust überwinden

Um es gleich vorweg zu sagen, wir lieben unsere Gemeinde und wir lieben es ihr zu dienen und unsere Freunde und Geschwister mit unseren Gaben zu erbauen, im Glauben zu stärken und ihnen Freude zu bereiten.

Aber trotzdem erleben wir auch immer wieder Zeiten, in denen wir unsere Gemeinde anstrengend und einzelne Personen und Freunde (!) schwierig finden. Im letzten Jahr gab es sogar Zeiten, in denen wir mit einem sehr unguten Gefühl in der Magengegend am Sonntag in die Gemeinde führen, weil die kommenden Stunden einem Gang durch ein Minenfeld glichen – keine Chance den Explosionen und Konflikten zu entkommen.

Die Gemeinde Gottes ist kein idyllischer Ort, an dem man die Schmerzen und Sorgen der „Welt“ hinter sich lässt. Auch hierhin bringen Menschen ihre Probleme mit; Sachzwänge und Streit sorgen dafür, dass die geistliche Wirklichkeit des Leibes Christi aus dem Blick gerät. Wie kann man mit solchen Verzweiflungen, Konflikten und Krisen in der Gemeinde zurechtkommen? (Buchrücken)

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Und vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen!

Wie ich jetzt auf diesen Titel gekommen bin, werdet ihr euch sicher Fragen. Nun ich sitze gerade vor einer Hausaufgabe für mein Theologiestudium. Muss ein paar Dinge in Markus 7,1-15 untersuchen. Und da lese ich:

Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und etliche Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren, und als sie etliche seiner Jünger mit gemeinen, das heißt mit ungewaschenen Händen Brot essen sahen… (Vers 1-2)

Jesus hat seinen Jüngern erlaubt, ohne Finger zu waschen am Essen teilzunehmen. Ich höre schon den Aufschrei der Entrüstung durch die Reihen der Eltern rauschen. Und was ungewaschene Finger bei den Essgewohnheiten im Orient bedeuteten. Vor allem in der damaligen Kultur und ohne unser heutiges zivilisiertes Besteck, das mag ich mir gar nicht ausmalen. Aber es kommt noch besser: „Und vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen!“ weiterlesen