Peter um 23:13 Uhr

Im Laufe dieses Sommers bin ich von Gott auf einen Umstand hingewiesen worden, der mir eigentlich schon klar war. Leider hatte ich ihn etwas vergessen: “Für Gott ist jeder einzelne Mensch wichtig”.

Im Neuen Testament lesen wir zwar sehr oft, dass Gottes Versöhnungswerk am Kreuz geschah, um die Sünden der ganzen Welt zu sühnen (1Joh 2,1-2). Aber die Menge aller Sünden setzt sich ja zusammen aus den Sünden einzelner Menschen – also meiner und deiner. Jesus starb am Kreuz für meine Sünden. Und deshalb darf jeder für sich sagen, dass er allein Gott schon so wichtig war, dass dieser für ihn am Kreuz stirbt. Eine große Wahrheit!

Für jeden christlichen Dienst hat das Auswirkungen. Es geht nicht mehr um die großen Massen, sondern genauso um den Einzelnen. Sogar für eine Person lohnt es sich, die Bibel aufzuschlagen und sie zu erklären. Schon für einen lohnt es sich, alles stehen und liegen zu lassen, um zu helfen. Und schon für einen ist es keine Zeitverschwendung, wenn man für ihn betet oder eine Jugendstunde durchzieht.

Praktisch hieß das in diesem Sommer für mich, dass ich auf eine zweiwöchige Freizeit die Bibelarbeiten gehalten habe, obwohl insgesamt “nur” ca. 15 Personen da waren und lediglich zwei Freizeitgäste die volle Länge blieben. Und es hieß für mich und andere Mitarbeiter bei OM-Österreich auch, dass wir uns in 9 junge Erwachsene investiert. Obwohl das ursprüngliche Programm eigentlich schon abgesagt worden war, haben wir uns eine Woche vor dem Termin entschlossen, doch noch etwas auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis in beiden Fällen waren Menschen, die wichtige Impulse für ihr Leben bekommen haben und das auch zum Ausdruck brachten. Am Ende ist Gott doch jeder Einzelne wichtig und nicht die Masse.

Was habe ich früher immer gesagt: “Ich mache auch Jugendstunde, wenn nur zwei Teens anwesend sind!” Heute würde ich sagen: “Die Zeit ist nicht vergeudet, wenn nur einer kommt und etwas über Gottes Liebe hören möchte!” – Nehmen wir uns Zeit für die Menschen um uns herum und investieren wir uns in sie hinein. Sie sind es wert, weil sie Gott soviel wert waren!

Peter um 23:47 Uhr
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Jugend am Jugendgottesdienst

Jugend während dem selbst geplanten und durchgeführten Jugendgottesdienst

Von Nov 2002 bis Dez 2007 war ich bereits einmal Jugendleiter in der Mennonitengemeinde Wels. Mit März 2009 bin ich, zusammen mit einem anderen Ehepaar, erneut in die Jugendarbeit der Welser Gemeinde eingestiegen. Heute habe ich von den Ältesten auch die offizielle Bestätigung als Hauptleiter erhalten.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich wieder auf die Jugendarbeit freue. Derzeit habe ich oft die Gelegenheit die “älteren” Jugendlichen in action zu erleben und freue mich an den Glaubensschritten, die sie machen und der Verantwortung, die sie bereit sind für Gott zu übernehmen. Da sehe ich auch bei den “neuen” Jugendlichen viel Potential.

Das Jugendleiterteam ist eine Mischung aus dem alten Team, mit dem ich zusammengearbeitet habe und dem neuen Team, das in den letzten 1,5 Jahren, den Dienst gemacht hat. Auch da ist vieles an Wachstum zu sehen.

Ihr dürft an die Welser Jugend gerne im Gebet denken und wenn ihr Zeit habt, dann schaut doch einfach mal bei der juwels-Homepage vorbei. Die hat gerade ein neues Design bekommen.

Peter um 21:02 Uhr

Wer schon mal Jugendarbeit gemacht hat, der weiß, dass es manchmal echt schwierig ist abstrakte oder sehr umfassende Begriffe so knackig zu erklären, dass die Jugendlichen sie verstehen und damit auch etwas in ihrem Alltag anfangen können.

Der Redner vom Pfiju08 in Linz hat dazu eine geniale Videoreihe mitproduziert, die es beim ERF WebTV unter der Rubrik “Folgen hat Folgen” zu sehen gibt. Schon der Titel macht deutlich, dass es um mehr geht als nur irgendwelche Begriffe zu definieren. Es geht eigentlich um Jüngerschaft, um Glaubenswachstum, um Heiligung und Christusähnlichkeit.

Ich habe davon bereits einige Videos verwenden können und bin sicher, dass sie auch in anderen Jugendarbeiten helfen können, damit Jugendliche im Glauben wachsen und selbstständig werden.

cu

Peter um 19:47 Uhr

Traditionsgemäß gab es auch in diesem Jahr wieder ein Pfingstjugendtreffen der argegö. Diesmal war es in Linz und ich war mit im Leitungsteam involviert. Zum Thema „Meilensteine“ gab es 4 packende und sehr herausfordernde Botschaften vom Redner Heinz Janzen, dazu noch ein aufrüttelndes  Weiter lesen »

Peter um 3:00 Uhr
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Ein 42km Marathonlauf ohne Training ist unmöglich!

Ein 42km Marathonlauf ohne Training ist unmöglich!

Mein Fitnesszustand ist in den letzten Jahren eher verbesserungswürdig gewesen. Ich würde mich jetzt auf jeden Fall nicht sofort für den nächsten Linz Marathon anmelden, auch wenn mich sowas durchaus mal reizen würde.

In einer der letzten Lektionen des Jüngerschaftskreises wurde auf diesen Zustand in unserem Leben Bezug genommen. Die wenigsten von uns wären wohl für irgendeinen Marathon fit genug. Uns ist klar, dass wir dafür trainieren müssen, allein schon um im Ziel anzukommen. Sowas würde dann eine Vorbereitungszeit von mehreren Wochen bis Monaten mit viel Disziplin brauchen. Wir müssen trainieren.

Interessanter Weise handeln die meisten Christen – mich eingeschlossen – nicht nach diesem Wissen, sobald es um geistliche Belange geht. Dort wollen wir Weiter lesen »

Peter um 20:42 Uhr

Oft sitze ich – Peter – am Schreibtisch und frage mich, wie man die Jugendlichen in ihrem Glauben vorwärts bringen kann. Dann komme ich bei meinen Gedanken immer wieder bei Jüngerschaftskursen an. Sicher eine gute Sache, aber ich habe keine Ahnung wie sowas aussehen soll. Ich hatte das selbst nie. Dieses Halbjahr haben wir das Experiment gewagt und die Heruasforderung angenommen. Und das sind meine Erfahrungen:

Gib den Jugendlichen Herausforderungen zum Wachsen und sie ergreifen sie auch. Lange habe ich gegalubt, dass nichts weitergeht, weil die Teens keine Lust haben. Sie hängen in der Jugendstunde in den Sesseln, als wenn sie nichts interessieren würde. Aber in meiner jetzigen Jüngerschaftsgruppe erlebe ich eine fragende und interessierte Gruppe von 3 Burschen.

Ich selbst wachse in meinem Glauben Als Jugendleiter in so einer Gruppe zu sitzen und vor den Jugendlichen auszupacken, wo es bei mir hackt, ist hart. Aber es ist heilsam für alle Seiten. Die Jugendlichen verlieren diese Vorstellung vom heiligen, superfrommen Jugendleiter und ich kann selbst auch viel freier auftreten. Plötzlich sind wir alle auf der Suche und dem Ringen, darum Jesus ähnlicher zu werden. Das motiviert und steckt an.

Mit der Ehrlichkeit kommt auch die Offenheit Am Anfang liefen die Stunden noch recht statisch ab. Ich hatte einen Stundenplan und wir haben versucht durchzukommen. Irgendwann habe ich den Teens gesagt, dass ich bei Jüngerschaftskursen auch noch lernen muss und wenn sie etwas ändern wollen, dann müssen sie sich einbringen. Mittlerweile haben wir Treffen bei denen wir sehr viele Themen streifen und Glaubensfragen beantworten. Wir kommen auch immer wieder zurück zum Stundenkonzept, aber es wäre auch nicht chlimm, wenn es anders wäre. Denn wir wiederholen nur auf andere Weise das Thema der Woche, dass sie in ihrem Buch eh schon erarbeitet haben.

Für mich ist dieser Kurs eine echte Bereicherung und ich bin glücklich, dass ich es gewagt habe, diesen Kurs anzubieten und Teens dazu einzuladen. Bis zm 16.12. werden wir noch unterwegs sein und ich bin gespannt, was am Ende sich alles im Leben der 3 Burschen verändert hat. Ich hoffe und bete, dass es viel ist!

Peter um 2:00 Uhr

Ab Mitte September geht es wieder los mit der JuWels. Die Planungen laufen gerade und wir sind echt gespannt, was Gott alles tun wird in diesem letzten “Arbeitsjahr” von Peter.

Am Samstag hatten wir eine Jugendmitarbeiterbesprechung und dort haben wir das Programm festgelegt. Es ist ein ausgewogenes Programm geworden. Wir haben mit einigen Themen, einer Gebetsnacht und dem Besuch des TeenPrayerCongress einen Schwerpunkt auf Gebet gelegt. Danaben gibt es für die Jugendlichen, die im Glauben wachsen wollen noch zwei Angebot – “40 Tage Liebe in Aktion” oder “Jesus nachfolgen 1″ (einen Jüngerschaftskurs).

Dazwischen gibt es immer wieder mal Aktionen, zur Auflockerung und zum unverbindlichen Einladen von Freunden. Es soll für Außenstehenden den ersten Kontakt mit den Jugendlichen aus der JuWels ermöglichen. In diesem Halbjahr wären da ein Bowlingabend, (hoffentlich) eine Anti-Halloween-Party, ein Filmabend mit evangelistischer Botschaft und 2 Jugendgottesdienste in Linz zu denen wir fahren werden.

Wir freuen uns schon voll auf dieses Halbjahr und sind gespannt, was Gott alles im Lebend er Jugendlichen tun wird.

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Peter um 17:58 Uhr

Hallo liebe Welt!

Nachdem mich Christian schon gefragt hat, was los ist, melde ich mich auch mal wieder. Mein Schweigen in den letzten Wochen hatte vor allem etwas damit zu tun, dass ich auf dem Jugendblog soviel geschrieben habe, dass es mir schon Kopfschmerzen produziert hat. Man könnte das Schweigen auch Schaffenspause nennen :-)

Aber jetzt geht es wieder los oder besser gesagt rund. Weiter lesen »

Peter um 17:15 Uhr

Bin heute noch recht müde vom Wochenende. Aber ich wollte euch einfach nur mal den Hinweis geben, dass im Blog der JuWels die Andachtsreihe zu Leben mit Vision begonnen hat.

Wäre cool, wenn ihr für die Jugendabende in den nächsten Wochen beten könntet. Die werden nämlich auch über die Wochenthemen von Leben mit Vision gehen. Mein größter Wunsch wäre, wenn sich dort dauerhaft Jugendliche einfinden würden, die so keinen Kontakt zur Gemeinde haben.

Danke schon mal für die Gebete und ich lasse euch das weitere wissen. Entweder in meinem Rundbrief oder hier im Blog.

cu
Peter

Peter um 15:53 Uhr

Ab 28.1. starten wir in der Welser Jugend eine Entdeckungsreise. Wir werden gemeinsam das Buch “Leben mit Vision” lesen, um der Frage nach dem Sinn und Ziel unseres Lebens nachzugehen und sie hoffentlich auch zu beantwortet. Es kann also spannend werden.

Wenn du Lust hast, in der Nähe wohnst und natürlich auch Zeit hast, dann kannst du gerne bei uns vorbei kommen. Wo du uns findest siehst du ausführlich auf der JuWels-Homepage.

Aber vielleicht sitzt du ja am anderen Ende der Welt und kannst nicht kommen. Dann wirst du (hoffentlich) jeden Tag zwischen dem 29.1. und dem 10.3. einen kleinen Post zum Tageskapitel von “Leben mit Vision” auf unserem JuWels-Blog “Check Out” finden.

Viel Vergnügen dabei
Euer Peter