Peter um 19:50 Uhr

In den letzten Wochen habe ich das Markusevangelium ausgelegt. Dabei ist mir an sehr vielen Stellen und vor allem in Markus 2 aufgefallen, wie sehr Jesus das Denkschema der damaligen Menschen über den Haufen geworfen hat.

  • Er sprach Sündenvergebung zu, obwohl das nur Gott konnte / durfte.
  • Er heilte am Sabbat, obwohl das laut Tradition nicht erlaubt war.
  • Er brach die Erwartungen an einen “Messias”.
  • Er aß mit Menschen, die eigentlich am Rand oder schon außerhalb der Gesellschaft standen und kümmerte sich nicht um die Frommen.
  • Menschliche Regeln und Traditionen, die bei weitem über die Gebote Gottes hinaus gingen, hat Jesus nicht all zu wichtig genommen.

Oja, Jesus enttäuschte ständig die Erwartungen der frommen Juden. Und das brachte ihm richtig viel Ablehnung ein und ab Markus 3 sogar die Vorverurteilung und laufende Bemühungen, ihm eine Falle zu stellen und umzubringen. Warum? Weil “Denkschemen und Erwartungen brechen” auch ein Angriff auf die bestehenden Machtverhältnisse ist.

Nun, aber wie steht es eigentlich mit unserem Denkschema? Weiter lesen »

Peter um 14:00 Uhr

Global Focus Österreich ist wirklich noch in den Kinderschuhen. Eigentlich war für das nächste Wochenende ein Leiterseminar geplant, auf dem wir Gemeindeleitern, Ältesten und Pastoren in Österreich vermitteln wollten, welche Dynamik im Evangelium steckt.

Hier ein Auszug aus dem neuen Global Focus Flyer:

Dieses Seminar vermittelt den spannenden Zusammenhang zwischen Anbetung Gottes und Weltmission. Weltmission beginnt am eigenen Ort und erstreckt sich bis ans Ende der Welt (Apg. 1,8). Diese biblisch begründete, weltweite Vision bildet den Rahmen für acht dynamische Bausteine, die Gottes Auftrag für die Gemeinde greifbar machen.

Gemeindeleiter, Älteste und Pastoren können durch dieses Global Focus Seminar entdecken, wie die Dynamik des Evangeliums auch in Ihrer Gemeinde noch stärker zur Entfaltung kommen kann und erhalten Anleitung und Hilfestellung zur Umsetzung in Ihrer Gemeinde.

Tja, leider war das Ganze nur zwei Personen so wichtig, dass sie sich angemeldet haben.

So werde ich mich also weiter um die Werbung bemühen, Kontakte knüpfen und Interesse wecken, denn eines ist klar: Ich kann zwar ein GF-Seminar wegen Teilnehmermangel absagen, aber Gott sagt den Missionsauftrag deswegen nicht ab! Und das bedeutet, dass Gemeinden in Europa (inklusive Österreich) wieder neu lernen müssen, was es heißt, einen missionarischen Lebensstil zu leben und Mission vor der eigenen Haustür nicht nur als Termin im Kalender zu haben (wenn sie ihn überhaupt haben!).

Beten wir, dass wir das Alles schnell verinnerlichen! Zu viele Menschen gehen sonst wegen “Teilnehmermangel am Missionsauftrag” einen sehr schweren Weg in der Ewigkeit.

Peter

Peter um 18:45 Uhr

Während der Freizeit wurden die Bibelarbeiten über den Römerbrief aufgenommen. Ich habe die Files ins Netz gestellt und ihr könnt sie euch hier anhören. Leider hat die Qualität etwas unter dem Komprimieren gelitten, aber anders hatten die 17 MP3s keinen Platz auf unserem Webspace gehabt.

PS: Beim Eingeben der Titel, etc. ist mir aufgefallen, dass die Auslegung von Röm 8,1-17 fehlt. Ist vermutlich einfach nicht auf die DVD gekommen, denn eine Aufnahme hat es gegeben. Sie hat leider nicht überlebt. Sollte ich irgendwann irgendwo wieder den Römerbrief auslegen, dann werde ich sie nachreichen, sobald ich sie habe. Sorry :-)

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.
Peter um 3:00 Uhr
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Ein 42km Marathonlauf ohne Training ist unmöglich!

Ein 42km Marathonlauf ohne Training ist unmöglich!

Mein Fitnesszustand ist in den letzten Jahren eher verbesserungswürdig gewesen. Ich würde mich jetzt auf jeden Fall nicht sofort für den nächsten Linz Marathon anmelden, auch wenn mich sowas durchaus mal reizen würde.

In einer der letzten Lektionen des Jüngerschaftskreises wurde auf diesen Zustand in unserem Leben Bezug genommen. Die wenigsten von uns wären wohl für irgendeinen Marathon fit genug. Uns ist klar, dass wir dafür trainieren müssen, allein schon um im Ziel anzukommen. Sowas würde dann eine Vorbereitungszeit von mehreren Wochen bis Monaten mit viel Disziplin brauchen. Wir müssen trainieren.

Interessanter Weise handeln die meisten Christen – mich eingeschlossen – nicht nach diesem Wissen, sobald es um geistliche Belange geht. Dort wollen wir Weiter lesen »

Peter um 23:07 Uhr

Ich habe heute mit einem neuen Jüngerschaftskreis gestartet. Mit zwei Burschen werde ich die nächsten 7 Wochen mir Gedanken über gelebte Geistlichkeit, Christusähnlichkeit, Echtsein und all diese Dinge machen. Für die Lektion heute gab es dabei den Vers aus Kol 3,17 zum auswendig lernen.

Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut im Namen des Herrn Jesus und danket Gott und dem Vater durch ihn.
(Kolosserbrief 3,17)

Bisher ist mir dieser Vers nicht sonderlich aufgefallen, aber seit gestern läßt er mich nicht mehr los. Das ist eine richtig heftige Herausforderung an mein Leben und ich habe mir für heute vorgenommen, diesen Vers ganz praktisch zu leben. Quasi bei Nachfrage immer sagen zu können: Ich habe den Auftrag von Jesus so zu reden / handeln! . Die Probleme fingen aber schon beim Autofahren an. Weiter lesen »

Peter um 20:42 Uhr

Oft sitze ich – Peter – am Schreibtisch und frage mich, wie man die Jugendlichen in ihrem Glauben vorwärts bringen kann. Dann komme ich bei meinen Gedanken immer wieder bei Jüngerschaftskursen an. Sicher eine gute Sache, aber ich habe keine Ahnung wie sowas aussehen soll. Ich hatte das selbst nie. Dieses Halbjahr haben wir das Experiment gewagt und die Heruasforderung angenommen. Und das sind meine Erfahrungen:

Gib den Jugendlichen Herausforderungen zum Wachsen und sie ergreifen sie auch. Lange habe ich gegalubt, dass nichts weitergeht, weil die Teens keine Lust haben. Sie hängen in der Jugendstunde in den Sesseln, als wenn sie nichts interessieren würde. Aber in meiner jetzigen Jüngerschaftsgruppe erlebe ich eine fragende und interessierte Gruppe von 3 Burschen.

Ich selbst wachse in meinem Glauben Als Jugendleiter in so einer Gruppe zu sitzen und vor den Jugendlichen auszupacken, wo es bei mir hackt, ist hart. Aber es ist heilsam für alle Seiten. Die Jugendlichen verlieren diese Vorstellung vom heiligen, superfrommen Jugendleiter und ich kann selbst auch viel freier auftreten. Plötzlich sind wir alle auf der Suche und dem Ringen, darum Jesus ähnlicher zu werden. Das motiviert und steckt an.

Mit der Ehrlichkeit kommt auch die Offenheit Am Anfang liefen die Stunden noch recht statisch ab. Ich hatte einen Stundenplan und wir haben versucht durchzukommen. Irgendwann habe ich den Teens gesagt, dass ich bei Jüngerschaftskursen auch noch lernen muss und wenn sie etwas ändern wollen, dann müssen sie sich einbringen. Mittlerweile haben wir Treffen bei denen wir sehr viele Themen streifen und Glaubensfragen beantworten. Wir kommen auch immer wieder zurück zum Stundenkonzept, aber es wäre auch nicht chlimm, wenn es anders wäre. Denn wir wiederholen nur auf andere Weise das Thema der Woche, dass sie in ihrem Buch eh schon erarbeitet haben.

Für mich ist dieser Kurs eine echte Bereicherung und ich bin glücklich, dass ich es gewagt habe, diesen Kurs anzubieten und Teens dazu einzuladen. Bis zm 16.12. werden wir noch unterwegs sein und ich bin gespannt, was am Ende sich alles im Leben der 3 Burschen verändert hat. Ich hoffe und bete, dass es viel ist!

Peter um 3:00 Uhr

Vom 12.-25.Nov 2006 hatten wir wieder Kerzenziehen in unserer Gemeinde. Das ist immer eine spannende Sache, die viel Freude macht und bei der man den Leuten Liebe ganz sichtbar schenken kann.

In der ersten Woche waren Vormittags Schulklassen da (ca. 420 Schüler), die 2 Stunden lang eine Kerze gezogen haben. Am Ende verzieren wir die dann immer ganz schön und produzieren so das erste Lächeln des Tages bei den Kindern. Es ist erstaunlich wie leicht sich bei sowas Beziehungen bauen lassen. Schön ist es dann auch zu erleben, wie Weiter lesen »

Peter um 23:15 Uhr

Ich habe eben gerade diesen Artikel auf der Homepage von n-tv.de gefunden:

Konvertiertem droht Tod

Einem aus Deutschland in seine Heimat zurückgekehrten früheren Muslim droht in Afghanistan wegen seiner Konvertierung zum Christentum die Todesstrafe. Der heute 40 Jahre alte Abdul Rahman sei vor 15 Jahren zum Christentum übergetreten, sagte der zuständige Richter Ansarullah Mawlavizada am Montag in Kabul. “Ich habe ihn aufgefordert, zum Islam zurückzukehren, aber er hat leider abgelehnt.” Sollte Rahman dabei bleiben, habe das Gericht keine andere Wahl, als ihn zum Tode zu verurteilen.

Die Verfassung des offiziell islamischen südasiatischen Staates räumt religiösen Minderheiten zwar das Recht ein, ihre Religion zu praktizieren; Muslime müssen demnach aber strikt der Lehre des Islam folgen, was eine Konvertierung ausschließt. Der gebürtige Muslim Rahman, der Mitte vergangenen Jahres aus Deutschland zurückgekehrt war, hatte am vergangenen Donnerstag vor Gericht gesagt: “Ich bin Christ und glaube an Jesus Christus.” Staatsanwalt Abdul Wasi forderte das Gericht zu einer harten Strafe auf.

Richter Mawlavizada sagte, das Gericht lasse Psychiater die Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten prüfen. Man wolle Rahman zudem Zeit geben, sich um einen Rechtsbeistand zu kümmern. Nach der afghanischen Verfassung könnte Rahman bei einem Urteil in die Berufung gehen. Rahman war Anfang Februar in Kabul festgenommen worden, nachdem Mitglieder seiner eigenen Familie ihn angezeigt hatten.

Zwar wird davon ausgegangen, dass unter dem Ende 2001 gestürzten Regime der radikal-islamischen Taliban hunderte Afghanen heimlich zum Christentum konvertierten. Rahmans Fall ist aber der erste, wo der Beschuldigte nicht nur vor Gericht einräumt, konvertiert zu sein, sondern sich auch weigert, zum Islam zurückzukehren.

Jetzt kommt kein Aufruf von mir zu irgendwelchen Protesten, weil ich glaube dass Gott weiß was er tut. Ich möchte aber jeden Christen der das liest fragen, wieviel er eigentlich “riskiert” für seinen Glauben und seine Überzeugung?

Sind wir so ein Zeuge für Jesus in unserer Umgebung wie es Rahman in Afghanistan gerade ist? Ich leider nicht und das beschäftigt mich schon eine ganze Weile.

Heute wird sie wieder aktuell!

Habe eben per E-Mail einen interessanten Artikel zugeschickt bekommen. Das Original stammt von John Piper und ist in Englisch auf der Homepage von Desiring God nachzulesen. Aber ich habe auch eine Übersetzung für alle parat, die des Englischen nicht so mächtig sind (Artikel von John Piper zum Karikaturenstreit übersetzt in Deutsch (pdf) ).

Gottes Segen in diesen Tagen und ein offenes Ohr und Herz auch und gerade für Muslime! Lasst uns nicht vergessen, dass sie nicht wie Christen handeln können, weil sie keine Beziehung zu Jesus Christus haben.

Wie ich jetzt auf diesen Titel gekommen bin, werdet ihr euch sicher Fragen. Nun ich sitze gerade vor einer Hausaufgabe für mein Theologiestudium. Muss ein paar Dinge in Markus 7,1-15 untersuchen. Und da lese ich:

Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und etliche Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren, und als sie etliche seiner Jünger mit gemeinen, das heißt mit ungewaschenen Händen Brot essen sahen… (Vers 1-2)

Jesus hat seinen Jüngern erlaubt, ohne Finger zu waschen am Essen teilzunehmen. Ich höre schon den Aufschrei der Entrüstung durch die Reihen der Eltern rauschen. Und was ungewaschene Finger bei den Essgewohnheiten im Orient bedeuteten. Vor allem in der damaligen Kultur und ohne unser heutiges zivilisiertes Besteck, das mag ich mir gar nicht ausmalen. Aber es kommt noch besser: Weiter lesen »