Habe heute nacht die Homepage meiner Kirchengemeinde hier in Österreich online gestellt. Eigentlich war sie schon seit gut zwei Jahren online allerdings mit einem grauenhaften Design. Mein erster Entwurf gefiel scheinbar nicht so sehr.
Nun ja, jetzt ist der neue Entwurft online und ich hoffe er lebt etwas länger. Wenn ihr mal einen Blick drauf werfen möchtet oder mithelfen wollt, die Fehler von IE & Co auf diesen Seiten zu entdecken, dann seid ihr herzlich eingeladen. Unter www.mfwels.at findet ihr das Ergebnis langer Nächte.
Jetzt geht es ab ins Bett
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Konfessionskunde von Frank Hinkelmann
Frank Hinkelmann hat eine Konfessionskunde für österreichische Kirchen, Freikirchen und christliche Gemeinschaften herausgebracht. Es ist ein sehr hilfreiches Buch, in dem so ziemlich alles erfasst sein dürfte, was in Österreich vorhanden ist. Sehr hilfreich ist dabei die ausgewogene Art von Beurteilung und Einordnung seitens des Autors, garniert mit verschiedensten Zitaten aus den neueren Geschichte – Selbstzeugnisse aber auch Beurteilungen Dritter.
Für mich sehr interessant war, dass es zu den Kirchen und Freikirchen immer auch einen kleinen statistischen Teil vorweg gibt. Das hilft einen Eindruck von der “Größe” der Denomination zu bekommen. Aber auch kleinere Gruppierungen und Verbände wie zum Beispiel die Vineyard-Bewegung mit nur zwei Gemeinden in Österreich sind kurz erwähnt. Weiter lesen »
Ein Blick nach draußen verrät, dass es vermutlich überall in Österreich heute “weiß” ist. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.
In meiner Arbeit bei OM bin ich gerade dabei, alle Freikirchen in Österreich zu erfassen, die folgende theologische Kriterien für sich in Anspruch nehmen und sich dazu Bekennen(1):
- Die Bibel ist als inspiriertes Wort Gottes ernst zu nehmen und verbindlich für Lehre und Leben.
- Die persönliche Bekehrung und Wiedergeburt des einzelnen Menschen durch Glauben an Jesus ist allein notwendig für die Errettung aus Gnaden.
- Die Heiligung des Lebens und das Streben nach Christusähnlichkeit haben einen hohen Stellenwert.
- Der biblischen Missionsauftrag gilt für die gesamte Gemeinde Jesu auch heute noch und erfolgt durch die Verkündigung des Evangeliums (auch durch die Wahrnehmung diakonischer und sozialer Verantwortung).
- Die sichtbare Wiederkunft Jesu Christi und die Hoffnung auf ein ewiges Leben im Reich Gottes werden erwartet.
Ich habe zwar schon eine ganze Reihe von Gemeinden in meiner Liste, aber sicherlich noch nicht alle und eventuell auch nicht die richtige Adresse. Vor allem die freien Gemeinden und die Brüdergemeinden sind schwer zu finden. IHR könnt also bei dieser Untersuchung mithelfen und mir alle Namen von Freikirchen (am besten inkl. Adresse
) zukommenlassen, die ihr kennt.
Das Ziel des Ganzen ist es, herauszufinden wo die weißen Flecken auf der österreichischen Freikirchenkarte sind, damit dann in einem nächsten Schritt Gemeinden und Bünde dort Gemeindegründungsprojekte starten. Ich möchte mich nicht damit zufrieden geben, dass weit über 90% der österreichischen Bevölkerung die Ewigkeit nicht bei Gott verbringen können.
Also ran an die Tasten und entweder als Kommentar Gemeinden und Adressen aufschreiben, oder als Mail an mich senden.
Danke für eure Mitarbeit
Peter
(1) entnommen aus: Frank Hinkelmann, “Konfessionskunde – Handbuch der Kirchen, Freikirchen und christlichen Gemeinschaften in Österreich“, edition ea, Linz: OM Books, 2009, S.4.

Die Machtfalle von Volker Kessler
Kennt ihr Diotrephes? Vielleicht weniger, denn er taucht nur in einem wenig beachteten Buch der Bibel auf – 3.Johannes. Aber dieser Mann ist ein gutes Beispiel für einen Leiter, dem es nicht darum geht, mit Macht gute Ziele zu erreichen, sondern dem es einzig darum geht, seine Macht zu erhalten – und das auf Kosten von Personen und Gemeinden.
Martina & Volker Kessler geben mit diesem sehr hilfreichen Buch eine Einblick in einen Problemkreis, den wir oftmals nicht wahrhaben wollen – nämlich dass es Christen gibt, die süchtig nach Macht sind. Weiter lesen »
Um es gleich vorweg zu sagen, wir lieben unsere Gemeinde und wir lieben es ihr zu dienen und unsere Freunde und Geschwister mit unseren Gaben zu erbauen, im Glauben zu stärken und ihnen Freude zu bereiten.
Aber trotzdem erleben wir auch immer wieder Zeiten, in denen wir unsere Gemeinde anstrengend und einzelne Personen und Freunde (!) schwierig finden. Im letzten Jahr gab es sogar Zeiten, in denen wir mit einem sehr unguten Gefühl in der Magengegend am Sonntag in die Gemeinde führen, weil die kommenden Stunden einem Gang durch ein Minenfeld glichen – keine Chance den Explosionen und Konflikten zu entkommen.
Die Gemeinde Gottes ist kein idyllischer Ort, an dem man die Schmerzen und Sorgen der “Welt” hinter sich lässt. Auch hierhin bringen Menschen ihre Probleme mit; Sachzwänge und Streit sorgen dafür, dass die geistliche Wirklichkeit des Leibes Christi aus dem Blick gerät. Wie kann man mit solchen Verzweiflungen, Konflikten und Krisen in der Gemeinde zurechtkommen? (Buchrücken)
Die Arbeitssituation 2008 – Meine Frau voll im OM-Büro, ich in der Baufirma und in der Freizeit für OM aktiv – war für uns nicht nur unbefriedigend, sondern auf Dauer auch gesundheitlich nicht tragbar. Deshalb hatten wir uns schon im Frühjahr vorgenommen, uns Ende des Jahres die gesamte Situation anzuschauen und zu überlegen, was uns Gott damit sagen will.
Bereits Mitte Mai bekamen ich eine unerwartete Anfrage von einer Gemeinde für einen erneuten Gemeindedienst. Die Überlegungen dazu wurden Ende Okt. sehr konkret – es war vom 2.Pastor die Rede. Daneben ergaben sich Angebote von zwei anderen OM-Feldern und auch ein Angebot von OM-Österreich. Dieses letzte Angebot war so, dass es eigentlich keinen Grund mehr gab, über irgendwas nachzudenken. Aber was sollten dann plötzlich die zum Teil unerwarteten Angebote??? Wir waren verwirrt und unschlüssig. Hinzu kam, Weiter lesen »
Ein großes Problem in vielen Gemeinden heute ist es, dass wir keine Ahnung mehr davon haben, was die Welt um uns herum eigentlich denkt. Und vielfach wollen wir es ja auch gar nicht wissen, weil wir uns auf Christus ausrichten sollen (Röm 12,2; Heb 12,1ff; etc.). Diese Einstellung erscheint zwar fromm und geistlich, aber sie führt uns immer weiter weg von den Menschen, die Gott erreichen will und macht uns dadurch in gewisser Weise unbrauchbar für ihn. Warum? Weiter lesen »
Letztes Wochenende hatten wir ein OM-Teamtreffen. Zwei Tage von Freitag Abend bis Sonntag Mittag ging es um OM-Österreich – Werte, Visionen, Ziele, etc. Natürlich durfte auch das gegenseitige Kennenlernen nicht fehlen. Und so fand ich es sehr spannend, die fünf Gemeindegründer /-bauer bei OM-Österreich einmal näher kennen zu lernen.
Dabei kam sehr viel Interessantes über die Strategien und Ziele von OM-Österreich in der Vergangenheit zum Vorschein. Wusstet ihr, dass es mal das Ziel gab, flächendeckend in Österreich Bibelkreise zu gründen, deren Einzugsbereich maximal ein 30km-Radius sein sollte. Hab das mal nachgerechnet. Das wären bloß rund 30 Bibelkreise gewesen. Rein statistisch schon lange erreicht.
Ein anderes Ziel waren Bibelkreise in jeder Stadt mit 5000 und mehr Einwohnern. Dieses Ziel wurde nie völlig erreicht. Interessanterweise ist das aber Weiter lesen »
Im Februar nächsten Jahres steht in unserer Gemeinde die Bestätigung neuer Ältesten an. Die Suche nach geeigneten Kandidaten hat bereits begonnen und wir sind gespannt, wer es sein wird bzw. sein werden könnte – denn nur weil Namen genannt werden heißt das ja noch nicht, dass sie auch bestätigt werden durch die Gemeinde.
Bereits zu Beginn meines Dienstes in Österreich und meiner Gemeindearbeit in Wels haben mir gute Freunde eine Kassettenreihe von der KfG Sonderkonferenz 2000 mit Alexander Strauch geschenkt. Dieser Alexander Strauch hat sich intensiv mit der Ältestenfrage beschäftigt und das Buch “Biblische Ältestenschaft” geschrieben. Ich habe das Buch mittlerweile auch, aber noch nicht intensiv reingeschaut. Doch die Kassetten habe ich bereits mehrfach gehört – jetzt wieder mit einem anderen Ehepaar im Rahmen unseres Hauskreises.
Ich kann nur jedem empfehlen, der sich mit dem Ältestendienst beschäftigt bzw. Ältester ist, aber auch jedem anderen Leiter: hört euch diese Vorträge an! Ihr werdet viel davon profitieren! Das Schöne ist, dass es diese Files auch zum Download auf der Homepage der “Konferenz für Gemeindegründung (KfG)” gibt (unter Material). Dort findet man auch manch andere Schätze aus vergangenen Konferenzen, also schaut mal dort vorbei.
LG Peter
Global Focus Österreich ist wirklich noch in den Kinderschuhen. Eigentlich war für das nächste Wochenende ein Leiterseminar geplant, auf dem wir Gemeindeleitern, Ältesten und Pastoren in Österreich vermitteln wollten, welche Dynamik im Evangelium steckt.
Hier ein Auszug aus dem neuen Global Focus Flyer:
Dieses Seminar vermittelt den spannenden Zusammenhang zwischen Anbetung Gottes und Weltmission. Weltmission beginnt am eigenen Ort und erstreckt sich bis ans Ende der Welt (Apg. 1,8). Diese biblisch begründete, weltweite Vision bildet den Rahmen für acht dynamische Bausteine, die Gottes Auftrag für die Gemeinde greifbar machen.
Gemeindeleiter, Älteste und Pastoren können durch dieses Global Focus Seminar entdecken, wie die Dynamik des Evangeliums auch in Ihrer Gemeinde noch stärker zur Entfaltung kommen kann und erhalten Anleitung und Hilfestellung zur Umsetzung in Ihrer Gemeinde.
Tja, leider war das Ganze nur zwei Personen so wichtig, dass sie sich angemeldet haben.
So werde ich mich also weiter um die Werbung bemühen, Kontakte knüpfen und Interesse wecken, denn eines ist klar: Ich kann zwar ein GF-Seminar wegen Teilnehmermangel absagen, aber Gott sagt den Missionsauftrag deswegen nicht ab! Und das bedeutet, dass Gemeinden in Europa (inklusive Österreich) wieder neu lernen müssen, was es heißt, einen missionarischen Lebensstil zu leben und Mission vor der eigenen Haustür nicht nur als Termin im Kalender zu haben (wenn sie ihn überhaupt haben!).
Beten wir, dass wir das Alles schnell verinnerlichen! Zu viele Menschen gehen sonst wegen “Teilnehmermangel am Missionsauftrag” einen sehr schweren Weg in der Ewigkeit.
Peter


