Auch 2010 gibt es wieder die Frühlingswoche – eine Freizeit für Jung und Alt – im schönen Attergau. Das bedeutet viel Zeit zum Erholen und Entspannen, aber auch zum geistlichen Auftanken und zur Gemeinschaft. Die Unterbringung erfolgt wie die letzten Jahre im Gästehaus Regenbogen.
Ich werde die Bibelarbeiten über den Philipperbrief halten. Wir werden uns anschauen, was Paulus in seinem Leben und Dienst Freude, Kraft und Motivation geschenkt hat.
Meine Frau organisiert für die Abende ein kurzweiliges Programm. Dazwischen gibt es viele Möglichkeiten für Ausflüge in die Umgebung, nach Salzburg oder ins Salzkammergut, Spiele, Gespräche oder einfach auch Schlafen.
Hier die genaueren Daten:
Zeit: 23.4.200910 bis 30.4.2010
Ort: Hipping i. Attergau
Thema: Bibelarbeiten aus dem Philipperbrief
Die Preise für 2010:
€250,00 Vollpension im DZ (pro Pers.)
€285,0 Vollpension im EZ (pro Pers.)
Kinder bis 3 Jahre gehen frei, von 3-7 Jahren gibt es 50% Rabatt.
Wenn du gerne dabei wärst, dann schick uns doch einfach eine Mail. Wir freuen uns drauf.
Und zum Abschluss noch ein paar Foto-Eindrücke von den letzten Jahren.
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In den letzten Wochen habe ich das Markusevangelium ausgelegt. Dabei ist mir an sehr vielen Stellen und vor allem in Markus 2 aufgefallen, wie sehr Jesus das Denkschema der damaligen Menschen über den Haufen geworfen hat.
- Er sprach Sündenvergebung zu, obwohl das nur Gott konnte / durfte.
- Er heilte am Sabbat, obwohl das laut Tradition nicht erlaubt war.
- Er brach die Erwartungen an einen “Messias”.
- Er aß mit Menschen, die eigentlich am Rand oder schon außerhalb der Gesellschaft standen und kümmerte sich nicht um die Frommen.
- Menschliche Regeln und Traditionen, die bei weitem über die Gebote Gottes hinaus gingen, hat Jesus nicht all zu wichtig genommen.
Oja, Jesus enttäuschte ständig die Erwartungen der frommen Juden. Und das brachte ihm richtig viel Ablehnung ein und ab Markus 3 sogar die Vorverurteilung und laufende Bemühungen, ihm eine Falle zu stellen und umzubringen. Warum? Weil “Denkschemen und Erwartungen brechen” auch ein Angriff auf die bestehenden Machtverhältnisse ist.
Nun, aber wie steht es eigentlich mit unserem Denkschema? Weiter lesen »
Habe heute beim Studium für meine Bibelarbeiten zum Markusevangelium dieses kleine Büchlein durchgelesen. Mit rund 100 Seiten ist es wirklich kompakt und gibt einen wunderbaren Einblick in das Markusevangelium. Der Autor Andrew Page schafft es, die gesamte Struktur dieses kurzen Evangeliums so darzustellen, dass man schon vom einmaligen Lesen sehr profitiert.
Besonders hervorzuheben ist, dass dieses Büchlein kein Kommentar sein möchte, sondern (wie der Name schon verrät) ein Experiment. Wer sich darauf beim Lesen des Evangeliums einläßt, wird merken, dass plötzlich Berichte und Erzählungen in ihrer Reihenfolge einen Sinn ergeben und anschaulich verdeutlichen, wer Jesus wirklich war und was sein Werk für jeden Menschen in dieser Welt bedeuten kann.
Die aufgezeigte Struktur hilft aber nicht nur, den Zusammenhang zu erfassen, sondern dieses Evangelium in seiner Gesamtheit wahrzunehmen und zu behalten. Ein Ziel, dass wohl Markus selbst auch hatte. Zumindest legt das ein Zitat nahe, dass Andrew Page an den Anfang seines Buches stellt.
“Als Petrus in Rom öffentlich in Gegenwart mancher Ritter des Kaisers das Evangelium verkündete und zahlreiche Zeugnisse über Christus vorbrachte, ersuchten sie Markus, den Jünger des Petrus, er möge ihnen helfen, die Dinge ihrem Gedächtnis einzuprägen, die gesagt worden waren, und so schrieb er von den Dingen, die Petrus gesagt hatte, das Evangelium, das man nach Markus nennt.”
(Klemens von Alexandrien (Adumbrationes ad 1 Petr 5,13, Hervorhebung durch den Autor))
Ich selbst bin beim Lesen aus dem Staunen nicht herausgekommen und kann das Buch nur jedem empfehlen. Es ist durch seine Aufmachung auch für Hauskreise oder als Hilfe für eine Predigtreihe gut geeignet.
Titel: “Das Markus-Experiment – Jesus kennen lernen mit dem Markus-Evangelium”
Autor: Andrew Page
Verlag: VTR
ISBN: 978-3-933372-88-8
Mit einer Woche Verspätung schaffe ich es jetzt doch noch, was zur Bible-Challenge Tour (BCT) zu schreiben. Wir sind sehr unterschiedlich in die Herausforderung (1.Mose lesen, Psalm 1-8 abschreiben, Verse des Römerbriefs auswendig lernen) gegangen. Meine Frau hat in allen drei Kategorien erste Schritte gemacht, während ich mich auf das Lesen von 1.Mose konzentriert habe. Trotzdem war der Start für uns beide motivierend.
Beim Lesen von 1.Mose sind mir unter anderem zwei Verse wichtig geworden:
Sollte für den HERRN eine Sache zu wunderbar sein? Zur bestimmten Zeit komme ich wieder zu dir, übers Jahr um diese Zeit, dann hat Sara einen Sohn. (1Mo 18,14)
Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt; Gott <aber> hatte beabsichtigt, es zum Guten <zu wenden>, damit er tue, wie es an diesem Tag ist, ein großes Volk am Leben zu erhalten. (1Mo 50,20)
Der erste Vers geht an Abraham und es ist die Zusicherung, dass Gott das Versprechen eines Sohnes für Abraham erfüllen kann und auch wird. Denn Gott kann ALLES! Es unterliegt nicht den Unmöglichkeiten und körperlichen Beschränkungen von Menschen. Im Grunde nichts Neues, wenn man die ersten 11 Kapitel von 1.Mose gelesen hat. Und trotzdem war es für Abraham eine neue Erkenntnis.
Der zweite Vers geht an die Brüder von Josef. Josef selbst sagt ihn und drückt damit eine Wahrheit aus, die in 1.Mose auch immer wieder unterschwellig vorkommt. Gott kommt an sein Ziel, egal wie dumm und egoistisch die (z.T. auserwählten) Menschen handeln.
Mein Fazit aus diesen beiden Versen (und dem ganzen 1.Mose) ist:
Gott hat geniale Pläne mit uns, die er auch zum Ziel bringen kann und wird, selbst wenn die jetzige Situation für mich selbst hoffnungslos und alles andere als positiv aussehen mag. Das schöne daran ist auch, dass ich mir sicher sein kann, dass Gott die Kontrolle nicht verloren hat. Sein Wirken schließt aber meine Fehler mit ein. Wunderbar!
Ich bin schon gespannt, was mir in 2.Mose an Erkenntnis kommt.
Viel Spaß beim selber Lesen!
Peter
Meine Frau war ja die letzten zwei Wochen, zusammen mit drei neuen OM-Missionaren aus Österreich, auf der OM-Einsteigerkonferenz in Deutschland. In ihrer “Stillen Zeit Gruppe” haben die Vier festgestellt, dass Bibellesen für sie immer eine große Herausforderung und Disziplinfrage ist.
Deshalb haben sie sich eine Herausforderung gesetzt! Sie wollen in den nächsten zwei Jahren, Weiter lesen »
Mein Fitnesszustand ist in den letzten Jahren eher verbesserungswürdig gewesen. Ich würde mich jetzt auf jeden Fall nicht sofort für den nächsten Linz Marathon anmelden, auch wenn mich sowas durchaus mal reizen würde.
In einer der letzten Lektionen des Jüngerschaftskreises wurde auf diesen Zustand in unserem Leben Bezug genommen. Die wenigsten von uns wären wohl für irgendeinen Marathon fit genug. Uns ist klar, dass wir dafür trainieren müssen, allein schon um im Ziel anzukommen. Sowas würde dann eine Vorbereitungszeit von mehreren Wochen bis Monaten mit viel Disziplin brauchen. Wir müssen trainieren.
Interessanter Weise handeln die meisten Christen – mich eingeschlossen – nicht nach diesem Wissen, sobald es um geistliche Belange geht. Dort wollen wir Weiter lesen »
Oft sitze ich – Peter – am Schreibtisch und frage mich, wie man die Jugendlichen in ihrem Glauben vorwärts bringen kann. Dann komme ich bei meinen Gedanken immer wieder bei Jüngerschaftskursen an. Sicher eine gute Sache, aber ich habe keine Ahnung wie sowas aussehen soll. Ich hatte das selbst nie. Dieses Halbjahr haben wir das Experiment gewagt und die Heruasforderung angenommen. Und das sind meine Erfahrungen:
Gib den Jugendlichen Herausforderungen zum Wachsen und sie ergreifen sie auch. Lange habe ich gegalubt, dass nichts weitergeht, weil die Teens keine Lust haben. Sie hängen in der Jugendstunde in den Sesseln, als wenn sie nichts interessieren würde. Aber in meiner jetzigen Jüngerschaftsgruppe erlebe ich eine fragende und interessierte Gruppe von 3 Burschen.
Ich selbst wachse in meinem Glauben Als Jugendleiter in so einer Gruppe zu sitzen und vor den Jugendlichen auszupacken, wo es bei mir hackt, ist hart. Aber es ist heilsam für alle Seiten. Die Jugendlichen verlieren diese Vorstellung vom heiligen, superfrommen Jugendleiter und ich kann selbst auch viel freier auftreten. Plötzlich sind wir alle auf der Suche und dem Ringen, darum Jesus ähnlicher zu werden. Das motiviert und steckt an.
Mit der Ehrlichkeit kommt auch die Offenheit Am Anfang liefen die Stunden noch recht statisch ab. Ich hatte einen Stundenplan und wir haben versucht durchzukommen. Irgendwann habe ich den Teens gesagt, dass ich bei Jüngerschaftskursen auch noch lernen muss und wenn sie etwas ändern wollen, dann müssen sie sich einbringen. Mittlerweile haben wir Treffen bei denen wir sehr viele Themen streifen und Glaubensfragen beantworten. Wir kommen auch immer wieder zurück zum Stundenkonzept, aber es wäre auch nicht chlimm, wenn es anders wäre. Denn wir wiederholen nur auf andere Weise das Thema der Woche, dass sie in ihrem Buch eh schon erarbeitet haben.
Für mich ist dieser Kurs eine echte Bereicherung und ich bin glücklich, dass ich es gewagt habe, diesen Kurs anzubieten und Teens dazu einzuladen. Bis zm 16.12. werden wir noch unterwegs sein und ich bin gespannt, was am Ende sich alles im Leben der 3 Burschen verändert hat. Ich hoffe und bete, dass es viel ist!
Hallo liebe Blogwelt,
ich lebe noch, auch wenn ich derzeit etwas ruhiger bin, aber läßt sich nicht ändern. Dazu mehr in einem späteren Post. Jetzt möchte ich allen Theologen (studiert oder weniger studiert) einen coolen Tipp nur weiterleiten, den ich eben gerade selbst bekommen habe:
Hallo zusammen,
ich bekam gerade die Info, daß man sich die Zahn-Kommentar-Reihe zum NT als pdf runterladen kann. Die Aulösung ist nicht berauschend, aber ausreichend (stellenweise etwas pixlig, so daß man sich den Text etwas zusammenlesen muß). Viele werden ihn gar nicht besitzen, da antiquarisch schwer zu bekommen und nicht gerade billig. Deshalb sind die pdf’s sicher eine gute Alternative
Das ganze hat nur einen kleinen Hacken: Es sind locker 800MB, die ihr da downloaden werdet, also nehmt euch Zeit
So jetzt geht ich wieder an meine Arbeit.
Schönen WM-Tag noch!
Wie ich jetzt auf diesen Titel gekommen bin, werdet ihr euch sicher Fragen. Nun ich sitze gerade vor einer Hausaufgabe für mein Theologiestudium. Muss ein paar Dinge in Markus 7,1-15 untersuchen. Und da lese ich:
Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und etliche Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren, und als sie etliche seiner Jünger mit gemeinen, das heißt mit ungewaschenen Händen Brot essen sahen… (Vers 1-2)
Jesus hat seinen Jüngern erlaubt, ohne Finger zu waschen am Essen teilzunehmen. Ich höre schon den Aufschrei der Entrüstung durch die Reihen der Eltern rauschen. Und was ungewaschene Finger bei den Essgewohnheiten im Orient bedeuteten. Vor allem in der damaligen Kultur und ohne unser heutiges zivilisiertes Besteck, das mag ich mir gar nicht ausmalen. Aber es kommt noch besser: Weiter lesen »
“…ist meistens richtig!” meinte zumindest mein Fahrlehrer immer. Auf jeden Fall verraten einem erste Gedanken viel. Sie sind spontan, nicht überlegt und auf Wirkung bedacht. Der erste Gedanke wenn ich mir als Zimmermann auf den Finger gehauen habe war “SCH….!!!!!!!” und so einen Gedanken äußert man in dem Moment sehr schnell! Da ist keine Zeit mehr zu überlegen, ob das vielleicht das Image beschädigen könnte, oder cool ankommt. Es war und ist auch heute noch der erste Gedanke aus der Tiefe meines Herzens in so einem Moment.
Als Jesus mit seinen Jüngern mal wieder unterwegs war, da kommen sie in Jerusalem an einem Menschen vorbei, der als Blinder geboren wurde. Und IHR erster Gedanke war “Wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern?” anders formuliert: Was ist falsch gelaufen bei dem, dass Gott ihn in diese Situation gebracht hat – ihn so bestraft hat?
Könnte glatt ich sein! Manchmal frage ich mich auch, womit ich dies oder jenes eigentlich verdient habe. Ich fühle mich ungerecht behandelt, von Gott, von der Welt, meinen Freunden und sogar die Naturgesetze verschwören sich in so einem Moment gegen einen. (Oder warum fallen gerade dann alle Sachen viel leichter runter?)
Aber zurück zur Geschichte, denn Jesus gibt eine Antwort, die ich so nicht erwartet hätte und die Jünger auch nicht. Er sagt: “Weder er selbst ist schuld daran noch seine Eltern. … Er ist blind, weil an ihm die Macht Gottes sichtbar werden soll.” (Johannesevangelium Kapitel 9 Vers 3)
Das ist eine ganz neue Sicht der Dinge! Wir denken bei Schwierigkeiten immer sofort an ein Hindernis, eine Sünde oder eine Versuchung. Aber Gott denkt vielmehr an eine wunderbare Gelegenheit für dich IHN in deinem Leben real zu erfahren!
OK! Vermutlich wird jetzt keiner anfangen Loblieder zu singen, wenn er sich auf den Finger schlägt, doch vielleicht ist es ja mal eine andere Perspektive, mit der man die Zimmerkollegen im Internat, das gebrochene Bein oder die abgewiesene Bewerbung betrachten kann. Es sind Chancen und keine Hindernisse und Probleme!
Auf jeden Fall solltet ihr mal im Johannesevangelium Kapitel 9 nachlesen, wie die Geschichte ausgeht. Denn Jesus hatte bei seiner Antwort nicht untertrieben. Und in ähnlicher Weise könnte er dein Leben verändern durch die “Probleme” die du hast!

