Was sind deine Träume

Cover des Buches
Cover des Buches

Ich lese gerade das Buch Dream Center L.A. – die Gemeinde, die niemals schläft von Matthew Barnett. Es ist ein Bericht von den Anfängen, den Träumen und Motiven einer genialen Gemeindearbeit in Los Angeles.

Das alleine wäre es vielleicht noch nicht wert, dass ich darüber schreibe. Aber es gibt zwei Grundaspekte in diesem Buch, die mich doch sehr stark herausfordern und motivieren.

Es braucht Träume / Visionen (nicht im mystischen Sinne!) – nüchterner formuliert: große Ziele – damit man im Leben etwas für Gott bewegen kann.
Eine Gemeinde muss für die Menschen um sie herum da sein. Und ihr Dienst muss immer darauf abzielen: Der Menschen Bestes zu suchen!

Diese beiden Punkte bewegen mich derzeit sehr stark. Diese Gemeinde hat in den Armenghettos einen erheblichen Einfluss. Die Kriminalitätsrate sinkt, Prostitution von Jugendlichen geht merklich zurück, etc. Die Türen der Gemeinde sind 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche offen. Und alles das war ganz am Anfang der Wunschtraum eines Jugendlichen / jungen Erwachsenen.

Da stelle ich mir die Frage, warum das nicht Standard in Gemeinden weltweit ist?

Vielleicht weil dieser Traum nicht vorhanden ist. Andere mögen vielleicht andere Träume haben und sie verwirklichen. Aber Fakt ist, dass wir immer darauf hinarbeiten das umzusetzen, was wir uns erträumen und wünschen. Matthew Barnett hat sich da einen wunderbaren großen Traum von Gott aufs Herz legen lassen und er hat angefangen ihn in der Realität umzusetzen.

Bei Punkt 2 muss ich zu meiner Beschähmung einfach mal festhalten, dass ich bisher nur wenig der Stadt Bestes gesucht habe. Ich habe auch wenig Ahnung davon, was die Probleme / Nöte / Ängste / Bedürfnisse im Umfeld meiner Heimatgemeinde sind. Aber wie soll man jemandem helfen, von dem man diese Dinge nicht weiß. Und wie soll man jemandem das Evangelium erzählen – frei nach dem Motto: Ich liebe dich, deshalb erzähle ich dir eine wichtige Sache – wenn ich ansonsten überhaupt kein Interesse an dieser Person vermittel?

Die logische Konsequenz daraus für mich lautet: Gemeinden müssen auf die Menschen in ihrem näheren Umfeld zugehen und Beziehungen zu ihnen bauen. Interesse an ihnen nicht vorheucheln, sondern wirklich über einen langen Zeitraum zeigen und sich das Recht verdienen, dass diese Menschen uns zuhören.

Es bedeutet für mich auch, dass das Netz an Gemeinden in Österreich eng sein muss, damit keiner durchfällt. Eine Gemeinde mit 50-100 Mitgliedern auf auf rund 45.000 Österreicher, kann ihr Umfeld nicht
erreichen. Es braucht viel mehr Gemeinden von der Art eines Dream Centers in Österreich. Unsere Vision geht in diese Richtung – lies doch mal nach unter Vision .

Ich wünsche jedem einen großes Anliegen für diese Welt, dass dauerhaft motiviert vorwärts zu gehen für Gott. In diesem Sinne wünsche ich noch gute Träume!

Peter