Peter um 11:49 Uhr

Für alle, die auch manchmal lästige Ohrengeräusche habe oder damit dauerhaft leben müssen: Ron Kubsch hat einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema “Tinitus” beim stern gefunden.

Bei vielen bleibt der Dauerton nur einige Sekunden oder Minuten, manchmal Stunden oder Tage. Doch gut die Hälfte behält das Geräusch. Die Mehrheit der Betroffenen lernt, den Tinnitus mit der Zeit zu überhören oder sich von ihm zumindest nicht allzu sehr aus der Ruhe bringen zu lassen. Von Zeit zu Zeit aber drängt er sich ins Bewusstsein, abends vor dem Schlafen oder sonntags beim Spazieren, und weckt eine tiefe Sehnsucht nach Stille. Eine Sehnsucht, die für mehr als vier Millionen Geplagte zum alles beherrschenden Thema wird. Diesen Patienten gelingt es nicht, den Dauerkrach aus ihrer Wahrnehmung zu verdrängen. Er raubt ihnen den Schlaf, die Konzentration und manchmal sogar den Lebensmut.

Hoffe er hilft Betroffenen!
Alles Gute
Peter

Peter um 7:46 Uhr

Servus Judith!

Stimmt, es schreiben wirklich mehr Leute einen Blog als man denkt und vor allem Finden einen Leute, von denen man es gar nicht gedacht hätte. Für alle die sich fragen, an wen ich hier jetzt schreibe: Judith ist eine Schulkollegin von der Bibelschule Brake, an der sie ein Jahr vor mir absolviert hat.

Nun zu dieser hochspannenden Frage, was ich eigentlich in Österreich mache – hat sich vielleicht nicht nur Judith schon manches Mal gestellt. Ein bisschen kann man es in “über bpb” nachlesen, allerdings sehe ich gerade, dass ich dort mal einige Anpassungen vornehmen sollte. Also: Nach der Absolvierung habe ich zuerst 5 Jahre die Jugendarbeit in einer Gemeinde geleitet, in der Gemeindeleitung mitgearbeitet und viele Predigtdienste und Lehrverkündigungen (Gemeindebibelschule) wahrgenommen.

Seit 2007 bin ich mit meiner Frau bei OM Österreich tätig. Sie arbeitet dabei im Bereich “Personal” und betreut alle Langzeitmitarbeiter im Ausland. Nach einer kurzen Unterbrechung bin ich jetzt im Bereich “Church Planting Ministry / Gemeindegründung & -bau” tätig. Neben der Bereichsleitung bedeutet das vor allem Betreuung der derzeit 5 Mitarbeiter, Entwickeln von Vision & Strategie, Aufbau des Gesamtbereichs und Förderung von Gemeindebauinitiativen in Österreich. Mehr dazu bald an anderer Stelle.

Mit in diesen Bereich fällt aber auch die Gemeindeinitiative “Global Focus Österreich“. Diese Initiative der aemö möchte Gemeinden helfen, einen missionarischen Lebensstil zu entwickeln und eine bessere Sicht für Mission zu bekommen, damit Mission nicht einfach nur der Auftrag von “Spezialisten” bleibt, sondern wirklich als Auftrag der Gesamtgemeinde gesehen und wahrgenommen wird.

In der Gemeinde sind wir beide derzeit eher in Jüngerschaftsbeziehungen tätig – vor allem mit den Jugendlichen aus unserer “Jugendarbeitszeit”. Sie liegen uns sehr am Herzen! Und rein privat sind wir derzeit zu zweit und warten darauf, was Gott sich so bei der Familienplanung überlegt hat.

Ich hoffe, das alles beantwortet deine Frage. Ansonsten einfach weiter bohren :-) .

cu Peter.

Peter um 18:31 Uhr

Im Sept.-Rundbrief hatten wir es kurz angedeutet und im Okt-Rundbrief ausführlicher beschrieben. Nach zwei Jahren bei OM-Österreich ist die Zeit gekommen, in der wir uns wegen der Spenden und auch wegen der Arbeitssituation bei Peter, Gedanken über die Zukunft machen. Die jetzige Situation bei mir – 40 Stunden auf dem Bau und daneben Seminare, Predigten, Koordination von Global Focus, Abendbibelschule, etc. – wird so über 2008 hinaus nicht praktikabel sein. Dafür sind die Aufgabengebiete einfach zu groß und zeitintensiv und meine Kraft ist dafür zu gering.

Zurzeit sehen wir daher folgende Möglichkeiten:

  1. Meine Frau bleibt bei OM und ich steige völlig aus dem OM-Dienst aus und konzentriert mich auf mein Theologiestudium (über ITG).
  2. Es wird doch noch möglich und wir arbeiten beide voll bei OM-Österreich. Dafür müsste sich der Spendeneingang aber noch deutlich steigern. Derzeit suchen wir noch ca. 60 Personen, die uns monatlich mit 15€ unterstützen. Wenn du das für dich sehen kannst, dann schreib uns. Wir würden uns echt darüber freuen :-) .
  3. Wir gehen in ein anderes OM-Feld (z.B.: OM-Schiffe oder ein anderes Land) und bringen uns dort mit unseren Gaben und Anliegen für Jüngerschaft, Mission und Gemeinde ein. Die jetzige Unterstützung würde für einige OM-Felder bereits reichen, in denen wir beide uns voll einbringen könnten und gebraucht würden.
  4. Wir wechseln wieder in den Gemeindedienst und bringen uns dort mit unseren Gaben und Anliegen wieder ein. Ob das dann Jugendarbeit oder etwas anderes ist, müsste man sich anschauen.

Definitiv nicht denkbar ist, dass wir beide einfach nur aussteigen und uns nicht mehr irgendwo einbringen. Soweit sind wir uns schon einig.

Alles andere ist zwar denkbar, aber wir wollen ja nicht uns selbst verwirklichen, sondern dort arbeiten, wo Gott uns am Besten gebrauchen kann. Bitte betet deshalb mit uns, um Klarheit in dieser Frage und wenn ihr einen Gedanken oder Vorschlag dazu habt, dann schreibt uns doch einfach einen Kommentar. Wir sind offen für alles.

Liebe Grüße
Peter

Peter um 3:00 Uhr

Servus!

Nach einer längeren Schaffenspause wollte ich mich jetzt doch mal wieder melden und sagen: WIR LEBEN NOCH!

Klingt etwas heftig, aber Anfang Januar war ich doch schon ein wenig fertig. Dezember mit der Familie war sehr schön, aber auch anstrengend. Ich habe wieder einmal festgestellt, dass Gott meine Frau als Gemeinschaftstypen und mich als Einzelgänger geschaffen hat. Er wird sich was dabei gedacht haben.

Vermutlich ist Sie deshalb Personalleiter geworden und nicht ich und vermutlich ist Sie deshalb gerade in Deutschland auf der OM-Einsteigerkonferenz mit 3 Österreicherinnen und nicht ich. Dafür darf ich auf unsere Wohnung aufpassen, Fernsehen schauen und mich um Behörden und alles mögliche andere kümmern.

Heute hatte ich davon auch wieder richtig viel. Mein Antrag auf Arbeitslosengeld wurde abgelehnt (habe mich am 2.1. melden müssen, weil ich noch nicht voll bei OM anfangen kann, wegen mangelndem Support). Hintergrund: Die Gebeitskrankenkasse führt mich als vollversichertes Dienstverhältnis und nicht als geringfügig. So hatte ich heute einiges zu tun, um den Fehler und meine nächsten Schritte heraus zu finden und zu planen.

Ihr könnt beten, dass mein Einspruch Erfolg hat, sonst wird die ganze Situation noch enger. Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass das Wunder dann nur um so größer sein muss, mit dem Gott die ganze Sache klärt. Und irgendwie bin ich darauf echt gespannt, denn ich bin davon überzeugt, dass der Dienst bei OM genau der Ort ist, wo ich in der Zukunft sein soll.

Tja, warten wir es mal ab. Derzeit kann ich mit Jeremia in seinen Klageliedern sagen:

Dieses aber will ich meinem Herzen vorhalten, darum will ich Hoffnung fassen: Gnadenbeweise des HERRN sind’s, daß wir nicht gänzlich aufgerieben wurden, denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende; sie ist alle Morgen neu, und seine Treue ist groß! (Die Bibel – Klagelieder 3,21-23)

In dem Sinne
Liebe Grüße

Peter

Peter um 17:37 Uhr

Heute haben meine Frau und ich einen GROSS-Putztag gemacht. Staubsaugen, Wischen, Fliesen abputzen, etc.. Nach dem Staubsaugen habe ich bereits verstanden, warum sich laut einer Umfrage letzte Weihnachten mehr als 70% der deutschen Frauen eine Putzfrau wünschen. Ehrlich: Ich habe mich fast an meine Braker Zeit zurück erinnert, als es dort den Jahresputz vor den Freizeiten gab. Nur meine Zahnbürste habe ich heute liegen gelassen, obwohl die manchmal schon geholfen hätte. Aber mit was bürstet man nachher seine Beißer?

Ach ja und dann kam nach all der Anstrengung noch der gemütliche Teil. 2.Festplatte mit den Filmen von unserer Hochzeit einbauen. Tja, Murphy war schneller. Erst hat es mein Netzteil zerlegt und nachdem ich mit Hilfe eines Freundes das ausgetauscht hatte, stellte ich Unglaubliches fest. Auf der Festplatte gab es gar keine digitalen Filmdateien. Arrrg!!!:-(

Wird wohl die falsche Festplatte sein, die uns der Typ gegeben hat. Mal schauen, wie das alles endet. Auf jeden Fall werd ich heute nicht mehr viel machen. Höchstens noch kalkulieren, ob sich bereits 2020 eine Putzfrau zu Weihnachten ausgeht. Dann hab ich wenigstens eine Sorge weniger.

cu
Peter