Auch 2010 gibt es wieder die Frühlingswoche – eine Freizeit für Jung und Alt – im schönen Attergau. Das bedeutet viel Zeit zum Erholen und Entspannen, aber auch zum geistlichen Auftanken und zur Gemeinschaft. Die Unterbringung erfolgt wie die letzten Jahre im Gästehaus Regenbogen.
Ich werde die Bibelarbeiten über den Philipperbrief halten. Wir werden uns anschauen, was Paulus in seinem Leben und Dienst Freude, Kraft und Motivation geschenkt hat.
Meine Frau organisiert für die Abende ein kurzweiliges Programm. Dazwischen gibt es viele Möglichkeiten für Ausflüge in die Umgebung, nach Salzburg oder ins Salzkammergut, Spiele, Gespräche oder einfach auch Schlafen.
Hier die genaueren Daten:
Zeit: 23.4.200910 bis 30.4.2010
Ort: Hipping i. Attergau
Thema: Bibelarbeiten aus dem Philipperbrief
Die Preise für 2010:
€250,00 Vollpension im DZ (pro Pers.)
€285,0 Vollpension im EZ (pro Pers.)
Kinder bis 3 Jahre gehen frei, von 3-7 Jahren gibt es 50% Rabatt.
Wenn du gerne dabei wärst, dann schick uns doch einfach eine Mail. Wir freuen uns drauf.
Und zum Abschluss noch ein paar Foto-Eindrücke von den letzten Jahren.
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Tags: Bibellesen, Freizeit, Gesundheit
Habe heute nacht die Homepage meiner Kirchengemeinde hier in Österreich online gestellt. Eigentlich war sie schon seit gut zwei Jahren online allerdings mit einem grauenhaften Design. Mein erster Entwurf gefiel scheinbar nicht so sehr.
Nun ja, jetzt ist der neue Entwurft online und ich hoffe er lebt etwas länger. Wenn ihr mal einen Blick drauf werfen möchtet oder mithelfen wollt, die Fehler von IE & Co auf diesen Seiten zu entdecken, dann seid ihr herzlich eingeladen. Unter www.mfwels.at findet ihr das Ergebnis langer Nächte.
Jetzt geht es ab ins Bett
gn8
Tags: Gemeindebau, Template
In den letzten Tagen ging die neue Homepage von OM-Österreich wieder online. Sie bietet jetzt bei weitem mehr greifbare Informationen als die alte und ist dabei doch um einiges übersichtlicher. Von der OM-Geschichte über unsere Vision und unsere konkrete Arbeit bis hin zu Buchtipps gibt es vieles an Herausforderung und Motivation.
Kern der Homepage ist aber sicher der Bereich “Deine Möglichkeiten”. Dort gibt es jede Menge Angebote und Möglichkeiten, wie sich wirklich jeder in der weltweiten Missionsarbeit einbringen kann – inklusive Möglichkeiten in Österreich.
In einem eigenen Blog werden in Zukunft aktuelle Beiträge, Veranstaltungen, Nachrichten von OM-Österreich und aus der weltweiten Arbeit erscheinen. Es lohnt sich also mal unter www.a.om.org vorbeizuschauen und einen Feed zu abonieren
Im Laufe dieses Sommers bin ich von Gott auf einen Umstand hingewiesen worden, der mir eigentlich schon klar war. Leider hatte ich ihn etwas vergessen: “Für Gott ist jeder einzelne Mensch wichtig”.
Im Neuen Testament lesen wir zwar sehr oft, dass Gottes Versöhnungswerk am Kreuz geschah, um die Sünden der ganzen Welt zu sühnen (1Joh 2,1-2). Aber die Menge aller Sünden setzt sich ja zusammen aus den Sünden einzelner Menschen – also meiner und deiner. Jesus starb am Kreuz für meine Sünden. Und deshalb darf jeder für sich sagen, dass er allein Gott schon so wichtig war, dass dieser für ihn am Kreuz stirbt. Eine große Wahrheit!
Für jeden christlichen Dienst hat das Auswirkungen. Es geht nicht mehr um die großen Massen, sondern genauso um den Einzelnen. Sogar für eine Person lohnt es sich, die Bibel aufzuschlagen und sie zu erklären. Schon für einen lohnt es sich, alles stehen und liegen zu lassen, um zu helfen. Und schon für einen ist es keine Zeitverschwendung, wenn man für ihn betet oder eine Jugendstunde durchzieht.
Praktisch hieß das in diesem Sommer für mich, dass ich auf eine zweiwöchige Freizeit die Bibelarbeiten gehalten habe, obwohl insgesamt “nur” ca. 15 Personen da waren und lediglich zwei Freizeitgäste die volle Länge blieben. Und es hieß für mich und andere Mitarbeiter bei OM-Österreich auch, dass wir uns in 9 junge Erwachsene investiert. Obwohl das ursprüngliche Programm eigentlich schon abgesagt worden war, haben wir uns eine Woche vor dem Termin entschlossen, doch noch etwas auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis in beiden Fällen waren Menschen, die wichtige Impulse für ihr Leben bekommen haben und das auch zum Ausdruck brachten. Am Ende ist Gott doch jeder Einzelne wichtig und nicht die Masse.
Was habe ich früher immer gesagt: “Ich mache auch Jugendstunde, wenn nur zwei Teens anwesend sind!” Heute würde ich sagen: “Die Zeit ist nicht vergeudet, wenn nur einer kommt und etwas über Gottes Liebe hören möchte!” – Nehmen wir uns Zeit für die Menschen um uns herum und investieren wir uns in sie hinein. Sie sind es wert, weil sie Gott soviel wert waren!
Tags: Freizeit, Jugendarbeit
Ein weiterer Gedanke zum Thema missional und der missio dei – die Sendung Gottes – der mich in der letzten Zeit bewegt hat.
Gott ist also von Anfang an ein missionarischer Gott. Er selbst ist auf der Suche nach Anbetern (Joh 4,23). Und deshalb hat er von Anfang an Menschen berufen und gesendet – Noah, Abraham, das Volk Israel, die Propheten, Johannes der Täufer und schließlich Jesus.
Mit Jesus bekommt die missionarische und sendende Seite Gottes aber eine noch größere Dimension. Gott sendet nicht nur Menschen, sondern er sendet sich selbst! Der Vater sendet den Sohn (Joh 3,16) der Sohn sendet den Heiligen Geist (Joh 16,7f) und der Sohn sendet die Apostel (Joh 20,21). In Jesus treffen die göttliche und die menschliche Sendungslinie zusammen. Und durch die Apostel erfolgt die Weitergabe der Sendung Jesu bis zu uns heute (Mt 28,19).
Gott schuf also nicht erst die Gemeinde und gab ihr dann einen Missionsauftrag. Gottes Mission – die Suche nach Anbetern – ist schon viel älter. Deshalb muss man eigentlich sagen: Nicht die Gemeinde hat einen Missionsauftrag, sondern Gottes Mission hat eine Gemeinde.
Dieser Gedanke bedeutet dann aber auch: Wenn wir in der Beziehung zu Gott wachsen wollen, wenn wir Gemeinschaft mit einem missionarischen Gott haben wollen und wenn wir werden wollen wie Jesus, dann führt uns nichts am Thema „Menschen zu Jesus bringen“ vorbei.
Dabei geht es gar nicht um Aktionismus, oder darum, andere zu etwas zu zwingen. Sondern wenn das Herzensanliegen des real existierenden Gottes ist, Menschen vor einer ewigen Trennung von ihm zu bewahren und er dafür auf den Straßen und in den Städten dieser Welt aktiv ist, warum sollte er dann neben mir in einem bequemen Sofasessel jeden Abend sitzen und Fernsehen? Jünger Jesu werden um dieses Thema nicht herum kommen, weil es auf Gottes Prioritätenliste ganz oben steht
Tags: Evangelisation, Jüngerschaft, Mission
In den letzten Wochen habe ich das Markusevangelium ausgelegt. Dabei ist mir an sehr vielen Stellen und vor allem in Markus 2 aufgefallen, wie sehr Jesus das Denkschema der damaligen Menschen über den Haufen geworfen hat.
- Er sprach Sündenvergebung zu, obwohl das nur Gott konnte / durfte.
- Er heilte am Sabbat, obwohl das laut Tradition nicht erlaubt war.
- Er brach die Erwartungen an einen “Messias”.
- Er aß mit Menschen, die eigentlich am Rand oder schon außerhalb der Gesellschaft standen und kümmerte sich nicht um die Frommen.
- Menschliche Regeln und Traditionen, die bei weitem über die Gebote Gottes hinaus gingen, hat Jesus nicht all zu wichtig genommen.
Oja, Jesus enttäuschte ständig die Erwartungen der frommen Juden. Und das brachte ihm richtig viel Ablehnung ein und ab Markus 3 sogar die Vorverurteilung und laufende Bemühungen, ihm eine Falle zu stellen und umzubringen. Warum? Weil “Denkschemen und Erwartungen brechen” auch ein Angriff auf die bestehenden Machtverhältnisse ist.
Nun, aber wie steht es eigentlich mit unserem Denkschema? Weiter lesen »
Tags: Bibellesen, Jesus, Jüngerschaft, Wahrheit
Für alle, die auch manchmal lästige Ohrengeräusche habe oder damit dauerhaft leben müssen: Ron Kubsch hat einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema “Tinitus” beim stern gefunden.
Bei vielen bleibt der Dauerton nur einige Sekunden oder Minuten, manchmal Stunden oder Tage. Doch gut die Hälfte behält das Geräusch. Die Mehrheit der Betroffenen lernt, den Tinnitus mit der Zeit zu überhören oder sich von ihm zumindest nicht allzu sehr aus der Ruhe bringen zu lassen. Von Zeit zu Zeit aber drängt er sich ins Bewusstsein, abends vor dem Schlafen oder sonntags beim Spazieren, und weckt eine tiefe Sehnsucht nach Stille. Eine Sehnsucht, die für mehr als vier Millionen Geplagte zum alles beherrschenden Thema wird. Diesen Patienten gelingt es nicht, den Dauerkrach aus ihrer Wahrnehmung zu verdrängen. Er raubt ihnen den Schlaf, die Konzentration und manchmal sogar den Lebensmut.
Hoffe er hilft Betroffenen!
Alles Gute
Peter
Tags: Arbeit, Gesundheit
Habe heute beim Studium für meine Bibelarbeiten zum Markusevangelium dieses kleine Büchlein durchgelesen. Mit rund 100 Seiten ist es wirklich kompakt und gibt einen wunderbaren Einblick in das Markusevangelium. Der Autor Andrew Page schafft es, die gesamte Struktur dieses kurzen Evangeliums so darzustellen, dass man schon vom einmaligen Lesen sehr profitiert.
Besonders hervorzuheben ist, dass dieses Büchlein kein Kommentar sein möchte, sondern (wie der Name schon verrät) ein Experiment. Wer sich darauf beim Lesen des Evangeliums einläßt, wird merken, dass plötzlich Berichte und Erzählungen in ihrer Reihenfolge einen Sinn ergeben und anschaulich verdeutlichen, wer Jesus wirklich war und was sein Werk für jeden Menschen in dieser Welt bedeuten kann.
Die aufgezeigte Struktur hilft aber nicht nur, den Zusammenhang zu erfassen, sondern dieses Evangelium in seiner Gesamtheit wahrzunehmen und zu behalten. Ein Ziel, dass wohl Markus selbst auch hatte. Zumindest legt das ein Zitat nahe, dass Andrew Page an den Anfang seines Buches stellt.
“Als Petrus in Rom öffentlich in Gegenwart mancher Ritter des Kaisers das Evangelium verkündete und zahlreiche Zeugnisse über Christus vorbrachte, ersuchten sie Markus, den Jünger des Petrus, er möge ihnen helfen, die Dinge ihrem Gedächtnis einzuprägen, die gesagt worden waren, und so schrieb er von den Dingen, die Petrus gesagt hatte, das Evangelium, das man nach Markus nennt.”
(Klemens von Alexandrien (Adumbrationes ad 1 Petr 5,13, Hervorhebung durch den Autor))
Ich selbst bin beim Lesen aus dem Staunen nicht herausgekommen und kann das Buch nur jedem empfehlen. Es ist durch seine Aufmachung auch für Hauskreise oder als Hilfe für eine Predigtreihe gut geeignet.
Titel: “Das Markus-Experiment – Jesus kennen lernen mit dem Markus-Evangelium”
Autor: Andrew Page
Verlag: VTR
ISBN: 978-3-933372-88-8
Tags: Bibellesen, Buchtipp
Wir leben in einer Krisenzeit heißt es, weil das Bankensystem fast kollabiert ist und viele Firmen und Arbeitsplätze gefährdet sind – Start der Krise: Herbst 2008. Aber mal ehrlich, ist die jetzige Zeit nicht eher nur eine neue und höhere Stufe derselben Überzeugungen, denen unsere Gesellschaft seit Jahr(-zehnt)en hinterherläuft?
In der Gemeindearbeit taucht alle Jahre wieder die Frage auf, was man an Evangelisation im kommenden Jahr denn planen könnte – schließlich haben wir fünf Missionsbefehle in den Evangelien und der Apostelgeschichte. Oft folgt dann eine kleine Debatte, weil wir tief in uns irgendwie den Eindruck haben, dass wir eigentlich nicht nur ein Programm machen sollten, sondern einen “missionarischen Lebensstil” haben sollen. Am Ende stehen vielleicht zwei “Evangelisationswochen” im Kalender oder ein paar spezielle “evangelistische” Gottesdienste und man einigt sich auf eine Schulung zum Thema “missionarischer Lebensstil”.
Falsch? Richtig? In ChristianityToday habe ich einen interessanten Artikel zum Thema “missional” gefunden. Leider in Englisch, aber sehr lesenswert!
Tags: Evangelisation, Jüngerschaft, Mission
